RMC Clubsport erlebt Wetterkapriolen

Zur zweiten Runde der RMC-Clubsport-Serie zog es das junge Championat am 13. Mai 2018 ins hessische Oppenrod. Die Motorsport Arena Stefan Bellof begrüßte auf ihrer 1.040 Meter langen Berg- und Talbahn erneut fast 100 Teilnehmer in den diversen Rotax-Klassen und der KZ2-Kategorie. Eine besondere Herausforderung stellte das Wetter beim zweiten Saisonlauf dar: Begann das Event noch mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen, zog am Rennsonntag ein regelrechtes Unwetter auf. Regen, Hagel, Blitz und Donner sorgten teilweise für schwierige Bedingungen, die alle Beteiligten am Ende aber meistern konnten.

Bei den Jüngsten der Rotax Micros führte kein Weg an Enrico Förderer (Beule-Kart Racing Team) vorbei. Der Youngster holte sich die Pole-Position und fuhr dann mit einem Doppelsieg auf Rang eins der Tageswertung. Neben ihm nahmen die beiden Nees-Racing-Piloten Max Reis und Tom Muhler als Zweiter und Dritter auf dem Podium Platz.

Nikita Gense (Beule-Kart Racing Team) setzte die Bestmarke im Qualifying der Rotax Minis und verwandelte den Vorteil der Pole-Position auch in einen Laufsieg im ersten Rennen. Im zweiten Durchgang herrschten andere Bedingungen und eine nasse Strecke mischte die Karten neu. Diesmal setzte sich Farin Megger (Kartschmie.de) durch. Der Mach1-Pilot holte sich damit auch den Tagessieg vor Nikita Gense und Dominik Reuters (Praga).

Mit 27 Teilnehmern stellten die Rotax Junioren das größte Feld in Oppenrod. Hier sicherte sich Tony-Kart-Pilot Lukas Scherbinskas im Zeittraining die schnellste Runde, doch im ersten Lauf verhinderte ein Ausfall eine Wiederholung des guten Resultats. Den Sieg holte sich derweil Paul Trusheim (Kart Performance Racing). Im zweiten Rennen verlor der Herborner allerdings ein paar Positionen und musste zusehen, wie sich Maximilian Krupper auf regennasser Piste den Lauf- sowie den Tagessieg einverleibte. Paul Trusheim beendete das Wochenende dennoch auf Rang zwei der Abschlusswertung – vor dem Drittplatzierten Flint Schniggenberg. In der Wertung der CS-Piloten setzte sich Bennet Müller (Nees Racing) vor Bastian Barlage (Kraft Motorsport) und Viktor Schönfeld durch.

Andre Walter (Kart Performance Racing) markierte bei den Rotax Senioren die Trainingsbestzeit, bevor er im ersten Rennen noch in der Einführungsrunde einen Ausfall verzeichnen musste. Die Gunst der Stunde nutzte Exprit-Fahrer Stefan Grabow, der sich den Sieg mit fast zwei Sekunden Vorsprung sichern konnte. Doch im zweiten Lauf lieferte Walter eine beeindruckende Aufholjagd ab, an deren Ende er als Erster den Zielstrich kreuzte. In der Tageswertung spielte er jedoch keine entscheidende Rolle. Hier setzte sich Stefan Grabow durch, womit er auch die CS-Wertung gewann. Lorenzo Heyder (Praga Official Racing Team) wurde Zweiter und gewann zugleich die National-Wertung. Julia Ponkratz (CRG performance) komplettierte das Podium der Tageswertung als Dritte und Peter Thum (Kartsport Klimm) wurde als bester Masters-Pilot geehrt.

Im Feld der DD2-Klasse holte sich Florian Breitenbach (Nees Racing) im Zeittraining die Pole-Position. Im ersten Rennen konnte er auf nasser Strecke aber nicht an diese Leistung anknüpfen und so war es Sandro Feist (Beule-Kart Racing Team), der den Sieg mit deutlichem Vorsprung davontrug. Auch im zweiten Durchgang sah Feist als Erster die Ziellinie, doch aufgrund einer falschen Breite seines Heckauffahrschutzes wurde der Dortmunder aus der Wertung genommen, womit Florian Breitenbach den Tagessieg in der Gesamt- und National-Wertung erbte. Stallgefährte Jan Müller (Nees Racing) machte den Team-Triumph komplett und gewann das Klassement der Clubsport-Fahrer. In den Masters-Wertungen freuten sich CS-Pilot Frank Zaddach (Kartschmie.de) und National-Fahrer Klaus Parnet (CRG performance) über die Tagessiege.

Klare Verhältnisse herrschten im Feld der KZ2. Marius Rauer (Nees Racing) fuhr nach der Trainingsbestzeit einen souveränen Doppelsieg ein und stand damit auch ganz oben auf dem Podest der Tageswertung. Hinter ihm belegten Maximilian Malkus und Tim Kopplin die Ehrenplätze. Bester Masters-Pilot war Stefan Kaiser.

„Insgesamt können wir mit unserer zweiten RMC-Clubsport-Veranstaltung erneut zufrieden sein. Die Starterfelder waren wieder gut gefüllt und die Resonanz aus dem Fahrerlager war sehr positiv. Trotzdem war das Wochenende aufgrund des Unwetters für uns als Organisatoren und auch für die Teilnehmer eine echte Härteprobe. Aber wir haben das sehr gut hinbekommen. Hierfür auch ein großes Lob ab die Fahrer und Teams”, so RMC-Clubsport-Initiator Andreas Matis abschließend.

Weiter geht es für die RMC-Clubsport-Serie in Bopfingen (29. Juli 2018), bevor man in Wittgenborn (26. August 2018) den Endspurt einläutet. Das Finale ist in Kerpen (21. Oktober 2018) geplant. Alle Informationen über die RMC-Clubsport-Serie gibt es im Web auf http://www.rmc-clubsport.de.